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Behinderung: Diagnostik, Prävention, Selbsthilfe

Der ältere Begriff Behinderung wird heute nur noch mit großer Vorsicht benutzt, weil er irreführende Bedeutungsanteile enthält. Stattdessen greift die Wissenschaft auf drei anglo-amerikanische Begriffe zurück:

(1)  Impaired: Beeinträchtigt in den Grundlagen und Voraussetzungen des Lebens.

(2)  Disabled: Beeinträchtigt in den Fähigkeiten des Erlebens und Verhaltens.

(3)  Handycapped: Ge-hindert in der vollständigen gesellschaftlichen Teilhabe.

Entsprechend haben sich die Interventionsziele gegenüber Menschen mit einer Behinderung im Lauf der Jahrzehnte gewandelt:

·         Bis zur Mitte des letzten Jahrhunderts stand die Rehabilitation im Vordergrund.

·         Dann wurde die Forderung nach Förderung und Integration deutlich artikuliert.

·         Heute besteht ein Anrecht auf Inklusion von Personen mit einer Behinderung, d.h. nach einer vollständigen Teilhabe an alle gesellschaftlichen Prozessen.

Die Arbeit mit behinderten Menschen ist vielfältig und stellt die Helferinnen und Helfer vor besondere Herausforderungen. Ein umfangreiches Behinderungs- und Ressourcenwissen ist erforderlich. Interdisziplinarität in der Zusammenarbeit von Pflege, Sozialarbeit, Schule, Psychologie, Psychotherapie, Medizin, Theologie und Recht  sind unerlässlich. Die Förderung der Selbsthilfe wie auch der Angehörigen-Hilfe sind von großer Bedeutung. Chronische Krankheit, psychische Störung, Sucht und Sterben sind Themen der Behinderungsarbeit. Es gilt den Wert der menschlichen Existenz vorbehaltlos zu verteidigen. Die Zahl behinderter Menschen nimmt aufgrund einer verbesserten medizinischen Versorgung und aufgrund des sich ändernden Alterspyramide einerseits ab und andererseits zu. Menschen mit unterschiedlichem Förderbedarf schließen sich zu spezifischen Gruppen und Kulturen zusammen, die sich voneinander abgrenzen. Öffentlichkeitsarbeit über Entwicklungschancen und –wahrscheinlichkeiten bei entsprechender Förderung ist gefordert. Supervision (à Supervision) ist eine Hilfe für Personen in Helferberufen, die in diesen Bereichen arbeiten.

Das Fengler-Institut bietet Seminare an, die zu Fragen aus diesem Bereich Stellung nehmen.

Literatur

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